Wer wir sind
Die Wolfgang Tümpel Stiftung widmet sich dem Erbe und der nachhaltigen Förderung des bedeutenden Bauhaus-Künstlers und Designers Wolfgang Tümpel. Seit ihrer Gründung versteht sich die Stiftung als zentrale Anlaufstelle für alle, die sich für das Werk Wolfgang Tümpels und dessen Bedeutung im Kontext von Kunstgeschichte und Design interessieren.
Unsere Stiftung agiert unabhängig und engagiert – getragen von dem Wunsch, künstlerische Innovation, internationale Vernetzung und die Reflexion der Bauhaus-Ideen zeitgemäß weiterzutragen.
Was wir machen
Die Wolfgang Tümpel Stiftung setzt sich für die Vermittlung, Erforschung und nachhaltige Präsentation des Lebenswerks von Wolfgang Tümpel ein. Unsere gemeinnützige Arbeit umfasst folgende Schwerpunkte:
Sicherung und Pflege des künstlerischen Nachlasses
Wissenschaftliche Begleitung und Förderung von Forschungsprojekten
Internationale Vernetzung mit Museen, Fachleuten und Institutionen im Bereich Kunst und Design
Ein besonderer Fokus liegt auf unserem Stiftungssitz in Rom, der als Residenz- und Begegnungsort für Stipendiaten, Künstler:innen und Forscher:innen dient. Hier fördern wir kreative Arbeitsprozesse, Dialog und interdisziplinären Austausch.
Geschichte
Die Wolfgang Tümpel Stiftung wurde ursprünglich in Detmold gegründet und hat lange Zeit ihre Aktivitäten hauptsächlich rund um die Regionen Bielefeld und Berlin entfaltet. In dieser Zeit lag der Fokus auf der Bewahrung und Förderung des künstlerischen Erbes von Wolfgang Tümpel, einem bedeutenden Bauhaus-Designer und Gold- und Silberschmied. Die Stiftung entwickelte sich zu einer wichtigen Plattform für die Vernetzung und Erforschung seiner Arbeiten vor allem in den kulturellen Zentren Nordrhein-Westfalens.
Ausstellung im Museum Huelsmann
Unter dem Titel „Das Bauhaus verbindet ein Leben lang!“ zeigte das Museum Huelsmann in Bielefeld von September 2019 bis Juni 2020 eine umfassende Ausstellung zu Wolfgang Tümpel. Die Ausstellung widmete sich dem Leben und Schaffen des international geschätzten Silberschmieds und Metallgestalters, der am frühen Bauhaus in Weimar und an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle geprägt wurde. Gezeigt wurden zahlreiche originale Arbeiten, unveröffentlichte Dokumente aus dem Tümpel-Archiv, sowie umfangreiche Leihgaben, die Tümpels vielfältiges Schaffen als Künstler, Lehrer und Designer dokumentieren. Die Ausstellung wurde zur Würdigung des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums veranstaltet und bot zudem Begegnungen mit Zeitzeugen und Familienmitgliedern.